Montag, 4. Juni 2012

Wühle wühle...

... ist heute mein Motto wie es scheint. Ich habe mich mal wieder durch die ganzen Briefe und Papiere die hier lagen gekämpft und das mit Erfolg- mein Schreibtisch kann wieder atmen. Aber irgendwie scheint es als würde ich mich immer nur mit den gerade aktuellen Dingen auseinander setzen, denn die Berge von Büchern, Ordnern und derlei Dinge, die hier noch warten werden einfach nicht weniger. Liegt vielleicht einfach daran, dass ich mit Umweltpädagogik und Wald einfach gut zu tun habe und so die Zeit noch immer fehlt, mich den Ordnern und dem Scanner zu widmen. Ich hoffe, das das bald besser wird, denn langsam aber sicher kann ich dieses Durcheinander und "aus dem Weg schieben wenn ich wo ran muss" nicht mehr sehen.
Nun ja solche Phasen hat wohl jeder in seinem Leben mal, und bei mir ist es nun soweit.
In meiner kreativen Pause habe ich versucht ein paar meiner Wollpatches zusammen zu häkeln, aber irgendwie fluppt das nicht.  Da werde ich wohl am Abend mal in das Häkelbuch schauen müssen, um das Rätsel zu lösen....
Euch allen einen schönen und hoffentlich weniger grauen Tag.
Naja im Schwimmbad kann ich mich ja durchwärmen, denn kalte Füße habe ich schon.

Sonntag, 3. Juni 2012

Draus vom...


...Walde da komm ich her....und ich muss sagen der Wald berührt mich sehr!

Nun war ich wieder auf einem Seminar für die Waldpädagogik und bin sehr glücklich, dass ich im November diese Entscheidung getroffen habe. Die Leute sind total nett und man bekommt viele neue Ideen und Eindrücke. Einen Abend wurden uns Japanische Haikus vorgetragen. Kombiniert mit Bildern waren die sehr beeindruckend und haben einem einen anderen Zugang zu Dingen rund um den Wald ermöglicht.

Leider habe ich derzeit so viel um die Ohren, dass ich nicht so oft zum schreiben komme, wie ich eigentlich gerne möchte. Ich glaube aber, dass es die Tage wieder besser werden wird. Auf jeden Fall strenge ich mich an, versprochen.

 Stand eine alte Fichte im Wald,
hochgewachsen und reglos,
ihre Äste gebrochen, schief die Krone.
Löcher im Stamm, drei an der Zahl.
Hungriges Rufen aus ihrem Innern,
lautlos kamen die Eltern,
Insekten im Schnabel.
Ein Ton,
im Innern Stille.

Alte mächtige,
reckt die Krone zum hellen Licht.
in Blättern es bricht.


Ich wünsche allen, besonders meiner neuen Leserin, eine entspannten Restsonntag.


Sonntag, 20. Mai 2012

Es war einmal...

... ein Austernfischer, der in einem Ort direkt an der Nordsee lebte. Der Ort war etwas ganz besonderes, denn er lag auch an der Elbmündung. Für den Austernfischer lebte es sich dort fast wie in einem Schlaraffenland, denn er hatte das große Wattenmeer direkt vor sich. Es gab weiter nasse Wiesen, in denen er gut hätte leben und brüten können. Doch der Austernfischer war nicht wie alle anderen seiner Art. Er wollte auch nicht so sein wie alle anderen und sich auf garkeinen Fall der breiten Masse anpassen. So zog es ihn weg von den satten grünen Wiesen, die direkt an das Wattenmeer grenzten. Er zog weiter in den Ort hinein und fand dort zwischen großen Häusern, in denen viele Menschen lebten auch große grüne Wiesen. Doch auf diesen Wiesen wuchsen auch andere Pflanzen. aber das war ihm egal, denn er fraß eh viel lieber die Würmer und Schnecken, die zwischen den Pflanzen und im Boden lebten. nach einer Weile fand der seltsame Austernfischer sogar ein Weibchen mit dem er sich zusammen tuen konnte.
Nachdem die beiden sletsamen Austernfischer nun eine Weile im Ort zwischen den großen Häusern gelebt hatte, zogen in eines dieser Häuser zwei neue Menschen ein.
Und als im Frühling auf der großen Wiese zwischen den großen Häusern endlich die Blumen blühten, konnten die neuen Menschen ihn oft beobachten, wie er laut kreischend mit seinem seltsamen Weibchen am Himmel entlang schoß. Aber an einem Tag, als die Frau der neuen Menschen gerade wieder in das große Haus gehen wollte, sah sie den Austernfischer tatsächlich auf der großen Wiese umherlaufen. Da rannte sie schnell die Treppe hinauf, holte die Kamera und stand anschließend eine ganze Weile in der Küche am offenen Fenster. Und sie konnte den seltsamen Austernfischer dabei beobachten, wie er auf der Wiese unterwegs war. Was mochte der Vogel wohl denken, als er so dahin stolzierte?


Hab ich da etwa gerade einen Wurm gesehen?

Hmmmm, der war aber lecker....
 Und hier, da riecht es so gut....
 Los, nun zier dich nicht so, ich krieg dich sowieso!
Man, ist der schwer zu packen...Keine Chance. Ich geb auf und such mir eine andere Stelle!
Vielleicht habe ich ja im Buddelkasten mehr Erfolg?
 

Und wenn ihr nun denkt, das wäre alles erfunden- falsch! Genau so hat es sich zugetragen.....