Freitag, 12. August 2016

Start geglückt (31-2016)

Oh je, ich habe gerade gesehen, wie lange mein lester Post zurück liegt!
Aber nicht zu ändern, ich habe zwar immer wieder ans Schreiben gedacht, aber es kam auch immer was dazwischen...So ist es manchmal.

Deichbrand war dieses Jahr vom Wetter her perfekt, nicht zu heiß, nicht zu nass, echt genial.
Und ich konnte die Tage außerdem auch noch mit meiner langjährigen Brieffreundin verbringen.
Ja, ich habe noch eine echte Brieffreundin, wir schreiben uns bereits seit über 11 Jahren und hatten uns bisher noch nie gesehen oder gehört.
Es gab tatsächlich elf Jahre lang Briefe, mit Fotos, mit der Hand geschrieben, aber auch mal mit dem PC, drei Jahre haben wir darüber geschrieben, dass wir uns ja mal treffen könnten und dann hat es nun endlich geklappt.
Aufgeregt waren wir beide ein wenig, denn auch wenn man sehr viel übereinander weiß ist es immer etwas anderes, sich gegenüber zu stehen. Doch wir konnten sofort reden, als hätten wir uns erst gestern im Cafe gesehen! Das war einfach genial und mit Sicherheit nicht unser letztes Treffen. Aber nun werden erstmal wieder Briefe geschrieben.
Wenn man das jemandem erzählt, wird man meist verwundert angesehen, denn dass sich zwei Menschen wirklich einfach nur schreiben, ohne E-Mails, skype oder what´s App zu nutzen, sondern so richtig mit Stift, Papier und Briefmarke, scheint sehr selten geworden zu sein.
Schade, wie ich finde. Die Zeiten mit dem Letternet, über das wir uns auch kennengelernt haben, waren irgendwie toll. Man überlegt mehr, was man und wie man etwas schreibt, nimmt sich Zeit, über den anderen, aber auch sich selbst und die Erlebnisse des Alltags nachzudenken. Man verändert den Blick auf Erlebtes, teilt Leid und Freude, aber auf ganz andere, viel dauerhaftere Art und Weise. Tja, und man ärgert sich auch ein wenig über die steigenden Portokosten. Über immer weniger Briefkästen und vor allem über nicht mehr ausgetragende Post am Montag....
Aber man freut sich riesig über die handbeschriebenen Umschläge, oft sind es bunte mit Aufklebern oder einfach nur schöne Briefmarken.
Gab es da nicht früher auch viel mehr Auswahl?
Naja, ich gehöre wohl mit meinen 35 Jahren zu einer komischen Generation, oder eher in meiner Generation zu einer seltenen Spezies, denn ich schreibe noch Briefe, lese Bücher aus Papier und besitze einen Festnetzanschluss, den ich wirklich noch zum Telefonieren nutze.
Viele um mich herum sind da viel "moderner", aber ich hänge genauso an diesen Dingen, wie an meinem Jahreskalender aus Papier! 

Und tatsächlich suche ich jetzt schon nach denen für 2017, denn wir haben schon Termine von der Schule bekommen. Aber glücklicherweise hat meiner ja einen Jahresüberblick am Ende, so dass ich schon erste Planungen beginnen kann.
Ja, die liebe Schule, manch neue/r Lehrer/in, manch altes Gesicht. Neue Klassenkameraden/innen, neue Lehr-/Lernmethoden und mal wieder im Test.
Aber da keine Abschlussprüfungen anstehen auch weniger Stress, dafür wieder eine Klassenfahrt.
Und Biologieunterricht mit einer ganz frischen von der Uni. Hm, Hauptsache ich langweile mich da nicht, denn ein Lehrerstudium hat weniger Fachwissen als der gute alte Diplomstudiengang....Oh man, bin ich echt schon ein halber Dino?! ;-)

Für heute werde ich mich nun von euch verabschieden, aber nartürlich nicht ohne das eine der andere Schneckenfoto.

 So möchte ich auch mal reisen....


 Ja, Schnecken haben einen Mund. Und dieser hier ist entweder heute noch nicht gewasche worden oder die Schnecke hat Lippenstift drauf....So dunkel hab ich noch keine Schneckenschnute gesehen....


Und ..... tada! Unter der Pfeilspitze sehen Sie eine kleine Bernsteinschnecke! Ich hab ja gesagt, sehen aus wie Sandkörner, nur das die halt nicht kriechen können. 

Also dann, ein schönes Wochenende. Und versprchen, das nächste Mal gibt es mal wieder Häkelwerke zu sehen....

Mittwoch, 20. Juli 2016

Rückblick und Ausblick (30-2016)

Hui, ist das heute ein Wetterchen. Strahlend blauer Himmel, keine einzige Wolke am Himmel.
Und selbst bei uns hier direkt an der Küste 30 Grad im Schatten.
Da hatten die Kids nicht mal mehr Lust auf Toben und saßen lieber im Schatten auf dem Rasen.

In der letzten Woche hatte ich meine Schwester und Nichte zu Besuch und es waren 8 tolle Tage.
Wir waren im Wald, im Watt und auf ganz vielen Spielplätzen, ich habe vorgelesen, Fußball gespielt, gewippt und geschaukelt, gebastelt, Tränen fortgewischt und mich schlapp gelacht.
Und bei all dem auch noch ausgespannt. Ich freue mich schon auf den Herbst, wenn ich meine Lieben in ihrem neuen Zuhause besuchen und aus dem Alltag ausbrechen kann.
Wobei ich ja ehrlicher Weise sagen muss, einen wirklichen Alltagstrott gibt es bei mir derzeit überhaupt nicht, da kein Tagesablauf wie der andere ist.

Ab morgen ist Deichbrand, anscheinend mit Sonne und ohne Dauerregen, aber es sollen wieder mal Gewitter anmarschieren. Wenn das mal gut geht. Hoffentlich reihen wir uns nicht in die abgebrochenen/ unterbrochenen Festivals ein... Aber die Norddeutschen sagen ja eh immer, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Meine Bernsteinschnecken aben bereits zwei Eiklumpen abgelegt und gestern konnte ich eine Verpaarung erleben. Spannend!
Bei den Bänderschnecken ist noch nichts dergleichen zu beobachten, aber abwarten....

Nun werde ich mich auf in den Garten machen, meine Stachelbeeren ernten und die Kübel wässern.

Bis bald!

Montag, 11. Juli 2016

Besuchswoche (29-2016)

Hallo ihr alle,
ich habe die ganze Woche Besuch von meiner Schwester und meiner Nichte.
Da dieser kleine Floh einen gut auf Trab hält, werde ich diese Woche wenig zum Schreiben kommen.

Gestern waren wir im Wald und am Strand. Es ging zum ersten Mal ins Watt, zwar nur etwa 50m, aber nur mit mir und ohne Mama. Und der Matsch war super, keine Berührungsangst, nicht mal als wir an einer schlickigen Stelle handtief eingesackt sind. Da wurde gelacht, weil es so rutschig war.

Heute sind wir durch die Stadt gelaufen, ein kleiner Spielplatz am Rand des Schlossparks war das erste Etappenziel, dann ging es durch den Schlosspark zu den Enten und weiter durch die Fußgängerzone. Ein kleines Auto, in das man Geld stecken muss, damit es wackelt, wurde zu einem längeren Stopp, und das obwohl wir nur "Luftgeld" reinsteckten. Erstaunlich, wie viel Ausdauer trotzdem bewiesen wurde, man fuhr zur Arbeit und nach Frankreich und bei jedem Rein- und Rausklettern klappte es leichter und zunehmend alleine.
Weiter ging es in Richtung Wasser, doch da machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung, denn die Großen hatten kein Regenzeug dabei. Also führte der Weg langsam wieder in Richtung Zuhause.

Ich bin gespannt, was die nächsten Tage so bringen....Langeweile wird es definitiv nicht geben ;-)