Sonntag, 1. November 2015

Oh jemine

Meine Güte,
es ist sooooo lange her,
dass ich das letzte Mal geschrieben habe!
Dabe idachte ich,
mit Schulbeginn habe ich sicherlich wieder mehr Zeit zum Schreiben,
tatsächlich ist es leider genau das Gegenteil.
Mir gefällt das nicht,
denn das Schreiben hier macht ja immer viel Spaß.
Dennoch möchte ich momentan
keine Versprechungen machen,
die ich dann womöglich doch nicht halten kann.

Also stellt euch lieber auf unregelmäßige Neuigkeiten ein.

Doch was gibt es Neues?

Einige meiner Schnecken sind schon ziemlich groß,
Häuschendurchmesser mehr als 1cm.
Merkwürdigerweise sind aber auch noch immer welche dabei,
die deutlich kleiner sind.
Naja, und viele haben auch nicht überlebt.
Dafür habe ich auch die Quelle gefunden-
die Schüssel- und Glanzschnecken scheinen´s gewesen zu sein,
denn seitdem ich diese alle ausgesetzt habe, fand ich keine leeren Häuschen mehr.

Zwischendurch habe ich überlegt, alle in meinen Garten zu setzen,
doch dann kann ich zum einen nicht sehen, wie sich die kleinen noch weiter entwickeln,
zum anderen will ich ja eigentlich herausfinden, wieviele verschiedene Typen
sich entwickeln.

Schaut, auf dem Bild sind viele verschiedene Muster auf den Häusern erkennbar:

Da sitzen gelbe mit einer oder mehreren Binden,
Rosafarbene, ebenfalls mit verschiedener Bindenzahl.
Aber im Vergleich zur Gurkenscheibe
werden auch die markanten Größenunterschiede deutlich.  
Wodurch diese bleiben, 
weiß ich aber leider nicht,
denn fressen tun sie alle wie die Wilden 
zwei Scheiben Gurken am Tag verputzen sie mittlerweile locker.
Aber über Flechten, die auf Ästen sitzen, 
fallen sie noch stärker her. 
Da ist ein Ast nach zwei Stunden schnell kahlgefressen.

Heute hatte ich auch meine letzte Watttour für dieses Jahr,
es ist doch schon arg kalt an den Fingern, wenn man im Schlick nach Tieren sucht.
Dafür kann ich mich nun endlich an meine eigene Homepage machen, da alle Fragen und offenen Dinge geklärt sind. Somit hoffe ich darauf, dass meine Waldangebote nächstes Jahr noch besser angenommen werden.
Da ich nun noch etwas für den Verein machen will,
veraschiede ich mich heute mit diesem Bild von euch:
Und hoffe, dass ihr mir als LeserInnen weiter teu bleibt...

Sonntag, 6. September 2015

Weite, Wind und Wellen

Stürmisch ist es momentan hier oben an der Elbmündung.
Gestern Vormittag war ich mit einer kleinen Gruppe hartgesottener
im Watt,
wir haben prompt eine dicke Dusche bekommen
und die Teilnehmerinnen waren schnell bis auf die Haut nass.
Ein Glück hatte ich meine Regenhose an,
auch wenn ich anfangs dachte das sei sicherlich viel zu warm.

Ab Mittag nahm der Wind tatsächlich ordentlich an Fahrt zu
und selbst heute weht es ohne Unterlass.
Da aber auch die Sonne rausgekommen ist,
war ja klar, dass ich an den Strand wollte.

Eigentlich wollte ich bis zur Muschelbank am ersten Priel,
leider war der Wind tatsächlich so stark,
dass ich selbst in Gummistiefeln nicht so weit kam.
Also musste ich mein Austernglück im vorderen Watt versuchen,
fand aber nicht eine einzige.
Da dies nun schon die zweite erfolglose Tour in Sahlenburg war,
werde ich da nächste Mal einen anderen Strandabschnitt wählen.
Ganz ohne Beute bin ich aber natürlich trotzdem nicht geblieben,
zahlreiche Pfeffermuscheln waren angestrandet und wanderten in meinen Jutesack.
Bernstein habe ich leider nicht gefunden, aber das ist auch wirklich nicht so leicht.
 
 
 


Nun werde ich noch ein wenig häkeln, meine Waldgruppe fertig vorbereiten und den restlichen
Sonntag einfach genießen.

Montag, 31. August 2015

Endspurt in den Neuanfang

Puh, nun sind meine drei Sommermonate tatsächlich schon vorbei!
Wirklich richtig freie Tage zum Faulenzen hatte ich nur sehr wenige,
Nebenjob, Vorbereitungen für die Ausbildung und auch Garten und Familie
haben mich gut auf Trab gehalten.
Aber ab und zu ist es mir gelungen, ein paar Stunden faul in der Sonne, auf dem Balkon oder im Bett zu verbringen.
Im Garten wird das noch nichts, da ist immer so viel zu tun
und das immer erfolgreich auszublenden ist nicht so einfach wie gedacht.

Nun ja,
nun sind die ganzen drei Monate rum und
Donnerstag geht es mit der Schule los.

Nachdem ich heute keine Ausrede mehr gefunden habe,
mich vor dem Aufräumen des Arbeitszimmers zu drücken,
draußen hat es volle 5 Stunden ohne Unterbrechung geregnet,
kann man nun immerhin den Boden sehen und muss  keine Schlangenlinien
mehr laufen und klettern, wenn man an einen der Schränke ran will.

Zwar liegen noch so manche Papierhaufen rum, in denen sich verschiedenste
Sachen verstecken, die sortiert werden müssen,
doch auch die werde ich in den nächsten Tagen bezwingen.

Auf jeden Fall kam heute am frühen Nachmittag doch noch die Sonne raus
und da die Prognose für die nächsten Tage ja alles andere als berauschend sind,
habe ich dann spontan die Chance ergriffen um noch einmal in die Heide zu fahren.
Nicht die Lüneburger Heide,
sondern unsere Küstenheide, in der Heckrinde, Koniks und Wisente stehen.
Doch leider kam ich nicht so recht zur Ruhe.
Anfangs saß ich alleine auf einer warmen Bank, die Sonne schien prall vom blauen Himmel
und ein warmer Windwuschelte durch meine Haare.
Dann kam eine Radfahrerin, man unterhielt sich einen Moment und sie zog weiter.
Wenig später kam eine 4 Personen-Gruppe, die sich lautstark auf der Bank neben mir unterhielt.
Nachdem ich ihnen geholfen hatte, den richtigen Weg zu finden, kehrt wieder etwas Stille ein,
ich blendete den aus dem Ort herauf wehenden Lärm aus und das Zirpen der Grillen ein,
genoss die Farben der Heide, das Summen der Bienen, Fliegen und Libellen um mich herum.

Und dann kam sie!
Eine Fast-Rentnerin mit Fahrrad und einer riesigen Tasche vorne dran-
in dieser saß ein Chiwawa.
Kaum stand das Fahrrad, fing Frauchen an mich voll zu texten-
über das Wetter, dass es hoffentlich morgen vormittags noch trocken bliebe, damit ihr Sohn etwas im Garten machen könne...und
dann fing sie allen Erstes an mir lang und breit zu erzählen, dass ihr däm... Hund ja sein Fressen nicht vertrage und ständig Bauchgrummeln habe,
sie schon bei mehreren Tierätzten gewesen sei und diesen Monat ja 750 € bezahlt habe....
Irgendwann reagierte ich schon gar nicht mehr,
drehte ihr sogar den Rücken zu....Da stad sie tatsächlich vor mir, hielt mir den Hund entgegen und wollte wisse ob ich das Quietschen aus seinem Bauch hören würde!!
Ist das zu glauben??
Wäre sie dann nicht endlich weiter gezogen- ich gehe dann mal da hinunter- (soll ich etwa mitkommen?!!) ich hätte nicht mehr an mich halten können und ihr sicherlich eher unfreundlich als höflich klar gemacht, dass ich dort sitze um Ruhe und Entspannung zu finden.
Manche Leute merken´s echt nicht. Auch wenn sie vielleicht einsam ist- aber sie erzählte ja ihr Sohn käme mehrmals die Woche- ist das kein Freibrief allen Leuten von den Blähungen ihres überzüchteten Hundes zu erzählen.

Aber glaubt mal nicht, es wäre wieder komplette Ruhe eingezogen als sie weg war....
Reiter, an Schotter klappernde Hufeisen, Jogger laut schnaufend, Spaziergänger mit ihren Hunden, Radfahrer... wenn man mal Ruhe sucht......
Egal, schön war´s ja trotzdem in der Heide, auch wenn aufgrund der Trockenheit viel vertrocknet war und die Blüte schon fast vorbei....Reizvoll ist sie immer!

Nun werde ich ein wenig Fernsehen und ich dann ins Bett kuscheln,
morgen klingelt der Wecker....