Freitag, 30. September 2011

Alt Weiber Sommer

Und ich habe Urlaub! Wie super ist ds denn?!
Natürlich nutze ich jede Gelegenheit das schöne Wetter zu genießen! und dabei ist natürlich immer meine treue Wegbegleiterin....Was dabei rauskommt könnt ihr selber sehen.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe ihr könnt das gute Wetter auch genießen.













Sonntag, 25. September 2011

Beute gemacht

Ach, war das heute ein traumhafter Tag!
Schon morgens um sieben wurde ich wach, das Bett neben mir immer noch leer, weil Mann mal wieder auf dem Sofa eingeschlafen war....Aber draußen ging schon die Sonne auf, der Nebel zog sich bereits zurück. Also raus aus den Federn und erstmal gemütlich auf´s Sofa eine Etage höher....Es dauerte natürlich auch nicht lange bis die Häkelnadel wieder in Aktion versetzt wurde. Meine blau-pinken Armstulpen wären jetzt auch fertig, hätte die Wolle nicht 6 Reihen vor Ende gesagt "alle". Na toll, und das waren doch Restposten, und ich hab wohl schlechte Karten, da noch was nach zu bekommen. Also werde ich entweder eine andere Farbe miteinbauen müssen oder mit unterschiedlich langen Stulpen klarkommen müssen- ehrlich gesagt gefallen mir beide Varianten nicht sonderlich gut. Naja, aber Dank der Sonne und des blauen Himmels war der Ärger erträglich. Mittags packte ich dann meine "Schwiegermutter" ins Auto und fuhr in den Nachbarort. Denn dort war heute großes Strassenfest.und eigentlich wollten wir ja garnichts kaufen und hatten auch garkein Geld eingepackt....Aber wie das dann so ist, hat einer dann doch was mit und wenn man dann was findet....wird´s gekauft.
Meine Beute könnt ihr unten sehen und bei Maja und Willi konnte ich einfach nicht widerstehen!
Außerdem habe ich endlich einen Korb für meine Wolle gefunden, der keine Fäden zieht. Und damit habe ich gleich noch eine gute Tat getan, denn der Korb stammt aus Namibia und ist Handarbeit dortiger Kinder. Die verkäuferin, eine Privatfrau hatt dort zwei Patenkinder und hat beim letzten besuch einige Körbe mitgebracht. Und dann zahle ich doch lieber dafür 18€ als 45€ für einen selbstgemachten Weidenkorb!


Ansonsten habe ich nun ein weiteres neues Projekt angefangen. Einmal ein Schultertuch für mich in Wollweiß, mal sehen ob ich das noch vor dem Wintereinbruch fertig bekomme. Und dann werde ich wohl noch ein paar weitere Armstulpen anfangen, aber ich bin mir mit der Wolle noch nicht ganz sicher, da sie doch recht grob ist.
Malsehen, wennich erste Ergebnisse habe zeige ich euch wieder ein paar Bilder!
Einen schönen Restsonntag,
Kreativa



Mittwoch, 21. September 2011

Feenwelt

Bei meinem Spaziergang vor ein paar Tagen durch den Wernerwald habe ich eine Menge erlebt...Als ich den weg zwischen sahlenburger Heide und Wald entlang wanderte hörte ich plötzlich ein leises Quietschen. Da ich nichts auffälliges sehen konnte, lief ich einfach weiter. Doch das Quietschen wurde immer lauter und ging fast in eine Art Weinen über sodass ich intensiv schaute, was die Quelle war. Dann sah ich die sprechenden Bäume- es war eine Kiefer, die sich mit einer Birke unterhielt, dabei kamen diese merkwürdigen Geräusche bei heraus. Und wieso sie sich außgerechnet auf den Buchstaben "N" festgelegt haben, weiß ich nicht, vielleicht habt ihr eine Idee?


Wenig später stolperte ich über ein paar kleine Farbklekse in kräftigem Lila. Noch während ich am knipsen war, kam ein älterer Herr mit Hund vorbei und grüßte freundlich. Meist wird man ja nur komisch angesehen, wenn man mit einer Kamera versucht etwas für spätere Zeiten zu bannen.

Wenig später schlenderte ich auf alt bekannten Wegen weiter. Auf einmal kam ich an eine Stelle, die ich zwar schon mehrmals passiert hatte, doch diesmal entdeckte ich einen kleinen Weg, den man im Hochsommer bei all dem langen Gras nicht gleich sah. Also bog ich einfach ab und begab mich auf unbekanntes Terrain. Wenig später kam ich an einem kleinen "Hügel" auf einen weiteren großen Weg raus. Hier standen einige Nadelbäume beisammen und reckten ihre großen Kronen und Wipfel in den Himmel. Zwischen Fichten mit langen, hängenden Zapfen standen Kiefern und lagen dicke abgebrochene Äste, an denen sich die Zapfen dicht an dicht zwischen den braunen vertrockneten Nadeln tummelten.
Aber manch Nadelbaum mancht einem die Bestimmung seines Wesens und Namens doch recht leicht, so zum Beispiel die Douglasie. Sie hat weiche Nadeln, die nicht pieksen, und dreht man sie herum, trägt die Nadel einen kleinen Streifenanzug- sprich zwei weiße Streifen auf den Unterseite. Und wenn man der Douglasie etwas mehr auf die Pelle rückt und ihre Nadel reibt, steigt einem ein Duft in die Nase der einen selbst im Frühjahr in die Weihnachtszeit reisen lässt. Versucht es einmal, reibt die Nadeln und genießt den Geruch nach Mandarinen, Orangen und Zitronen- ja die Aussagen über den Geruch gehen hier doch etwas auseinander, ebenso die Angaben in der Literatur.
Doch dieser hier ist keine Douglasie- übrigens als keine Eselsbrücke: Der Parfümladen heißt Douglas, der Baum duftet auch und vielleicht kann man es sich so leichter merken...
Dieses hier ist eine kräftige waldkiefer mit ihrer dicken und schuppigen Borke.

So nun wünsche ich euch einen entspannten Abend.
Bis bald, eure Kreativa